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Zwei Brennstoffzellenfahrzeuge für den ASF-Fuhrpark


Freiburgs Abfallwirtschaft setzt bei der Umstellung ihres Fuhrparks auf Elektromobilität und steigt fortan auch in die Nutzung der Wasserstofftechnologie ein. Im Zuge dessen kommen ab Juli bei der ASF im Bereich der Abfallsammlung die ersten zwei Sammelfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb zum Einsatz. Dadurch werden bei der täglichen Sammlung von Bio- und Papierabfällen jährlich bis zu 60 Tonnen CO2 eingespart. Bis 2023 sollen 12 weitere Brennstoffzellenfahrzeuge für die Abfallsammlung angeschafft werden. 15 Elektrofahrzeuge finden bei der ASF bereits im Bereich der Straßenreinigung Verwendung.

„Das ist für uns ein bedeutender Meilenstein in Richtung emissionsfreie Mobilität", erklärt Michael Broglin, Geschäftsführer der ASF. „Bis Ende 2023 werden auf Freiburgs Straßen insgesamt 14 Sammelfahrzeuge mit dieser klimafreundlichen Technologie unterwegs sein und mit 64 Prozent einen größeren Anteil an der kommunalen Abfallsammlung aufweisen als Dieselfahrzeuge." Wie klassische Elektrofahrzeuge werden auch Brennstoffzellenfahrzeuge durch einen Elektromotor angetrieben, fahren emissionsfrei und sind geräuscharm. Besonders flexibel: Brennstoffzellenfahrzeuge können ihren Strom während der Fahrt durch Oxidation selbst produzieren, ohne zwischenzeitlich an eine Steckdose angeschlossen werden zu müssen. 

Auch Oberbürgermeister Martin Horn ist erfreut über die umweltfreundliche Umstellung des ASF-Fuhrparks und betont die Vorreiterrolle, die Freiburg mit einem der größten Fuhrparks an alternativ angetriebenen Abfallsammelfahrzeugen in 2023 einnehmen wird. Dies ist ein wichtiger Beitrag für die Umsetzung der Klimaschutzziele der Stadt. Beim Pressetermin am 15.07.2021 waren neben Oberbürgermeister Martin Horn und ASF-Geschäftsführer Michael Broglin auch der Parlamentarische Staatssekretär beim BMVI Steffen Bilger, der Staatssekretär im Umweltministerium Baden-Württemberg Dr. Andre Baumann und der badenova Vorstand Mathias Nikolay anwesend.

Die Anschaffungskosten der zwei wasserstoffbetriebenen Abfallsammelfahrzeuge – rund 1.440.000 Euro (netto) - konnten dank bundesweiter Fördermittel bis zu 75% abgedeckt werden. Eine Bezuschussung in Höhe von rund 925.000 Euro (netto) erfolgte im Rahmen des Sofortprogramms „Saubere Luft 2017-2020" des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt. Eine zusätzliche Förderung in Höhe von insgesamt 150.000 Euro (netto) wurde über den Innovationsfonds der badenova AG & Co. KG bereitgestellt.

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